Tonhalle und Kongresshaus, Zürich

2018/19/20/21

 

Bauherr:

Stadt Zürich

 

Architekt:

ARGE Bösch/Diener

  

Denkmalpflege Kt. Zürich:

Roger Strub

 

 

 

 


 

Restaurierung Tonhalle und Kongresshaus Zürich

 

 

Auftrag ausgeführt durch ARGE Team ToKo, bestehend aus:

  •  Fischer Restaurierung GmbH, Dalin (federführend)
  •  Bolfing Tobias GmbH, Schwyz
  •  Odermatt Josef GmbH, Steinen
  •  Lorenzi & Meier AG, Zürich
  •  Maler Camastral GmbH, Felsberg
  •  Malerhandwerk Mäder AG, Zürich             

 

Bolfing Tobias GmbH war zuständig für:

  • sichern/ergänzen/reparieren von verschiedenstem Stuckdekor im grossen und kleinen Tonhallesaal  
  • mechanische Sicherung der Stuckdecke im grossen Tonhallesaal
  • Reparatur und teilweise Rekonstruktion des Sgraffitoverputz im Kongresshaus      
  • Reparatur und teilweise Rekonstruktion der gegossenen Gipsplatten der Kassettendecke, inkl.  aufgeklebtes Calicotgewebe und Anstrich mit Leimfarbe. Kammermusiksaal    
  • Reparatur und Rekonstruktion/Abgüsse der Akustiklochplatten im Foyer
  • verschiedene Folgeaufträge im Haus, Säule aus Gips, etc.                           

 

 

 

Projektbeschreibung 

Nach dem Vorbild des Pariser „Palais du Trocadéro“ wurde die Zürcher Tonhalle von den Architekten Fellner & Helmer 1893 bis 1895 in historisierendem Stil gebaut und oppulent ausgestattet. Nach einem Teilabbruch fügten die Architekten Haefeli, Moser und Steiger das Kongresshaus 1937 bis 1939 lückenlos an die freistehende Tonhalle im Sinne des Weiterbauens am bereits Bestehenden an. Eine Verknüpfung der unterschiedlich alten Gebäudeteile wurde einerseits durch die Anpassung des Erscheinungsbildes der Tonhalle angestrebt, andererseits wurden Stilmittel des Altbaus in den Entwurf des Kongresshauses integriert. Mit gräulichem Sprühnebel über farbigen Dekorationsmalereien und weitreichenden Überfassungen wurde der grosse Tonhallensaal von seinem Prunk weggeführt. Im Gegenzug findet die Formensprache der Stuckarbeiten eine Weiterführung im Sgraffitoputz und den Terrazzoböden des Kongresshauses. In den Jahren zwischen dem Bau des Kongresshauses und dem Restaurierungsprojekt wurden die Sgraffitooberflächen des Kongresshauses mehrfach überfasst. 

 

 

 

 


Haus Klostermühle Einsiedeln, SZ

2019/20

 

Bauherr:

Urs Lienert

 

Architekt:

Birchler Architektur AG

 

Denkmalpflege Kt. Schwyz:

Monika Twerenbold

 



Ärztehaus Brunnen, SZ

2018

 

Bauherr:

Dr. med. Roland Kracht

 

Architekt:

Freitag Architektur GmbH

  

Denkmalpflege Kt. Schwyz:

Thomas Brunner

 

 

 


Sämtliche Stuckdecken in der Arztpraxis und im 1. Obergeschoss wurden gesichert, gefestigt und ergänzt, um die Originalen Stukkaturen behalten zu können. Bei grösseren Fehlstellen wurden von bestehenden Profilen Silikonformen abgenommen um diese neu abzugiessen und zu ergänzen. 

Im Wohnzimmer im 1.OG wurde eine bisher nicht sichtbare Bruchsteinmauer mit Kalkmörtel neu ausgefugt und so in ein wahres Schmuckstück verwandelt. 


Hühnermatthaus Ibach, SZ

2017/18

 

Bauherr:

Genossame Schwyz

 

Architekt:

 J. Pfyl`s Söhne GmbH

  

Denkmalpflege Kt. Schwyz:

Thomas Brunner

 

 

 



Haus Immenfeld Rickenbach, SZ

2017

 

Bauherr:

Thomas Weber 

 

 Denkmalpflege Kt. Schwyz:

Thomas Brunner

 

Arbeitsgemeinschaft:

Fischer Restaurierung GmbH

Dalin

 


Das Herrschaftshaus Immenfeld mit eigener Kapelle und grosser Gartenanlage liegt wunderschön gelegen, etwas ausserhalb von Schwyz. Erbaut um 1637 als Riegelbau, erlebte es ab 1671 verschiedene Umbauten/Anbauten, wo dann 1687 unter anderem auch die St. Antoniuskapelle erbaut wurde. 

 Von uns saniert/restauriert wurden die Fassaden mit stukkiertem Vorzeichen, Kapelle Aussen mit Wandgemälde oberhalb des Einganges und im Haupthaus ein zweistöckiger Saal mit seinen tollen Barockstukkaturen und Gemälden.


Haus Tannen Morschach, SZ

2017

 

Bauherr:

Stiftung Ferien im Baudenkmal 

 

Architekt:

Baumann Lukas Architektur

 

Denkmalpflege Kt. Schwyz:

Thomas Brunner


Der im Mittelalter erstellte Blockbau gilt als eines der ältesten Holzhäuser Europas. Der Sage nach wurde das "Tannen-Haus" im Jahr 1290 in Riemenstalden erbaut und wurde dann 1341 zum jetzigen Standort nach Morschach versetzt. 

Die Renovationsarbeiten wurden unter denkmalpflegerischer Begleitung und unter Wahrung der historischen Substanz durchgeführt. Das Ziel war es, den Charakter des Hauses grösstmöglich zu erhalten. Dazu gehörte auch vorhandene Spuren der Nutzung und Witterung, wie zum Beispiel ausgetretene Holzböden oder über die Jahre verwitterten Oberflächen, zu erhalten. 

 

Da die östliche Sockelmauer eingestürzt war, haben wir die Trockensteinmauer auf der gesamten Länge des Hauses, die nordöstliche Ecke inklusive, wieder neu aufgeschichtet. Der Holzbau, der auf der Mauer aufliegt,  besitzt somit wieder ein stabiles Auflager. Alle Bruchsteinmauern wurden gesichert, und wo es nötig war, wurde lokal ausgefugt und/oder brüchige Bereiche abgebaut und mit Luftkalkmörtel neu aufgemauert.

 


HAUS ROTGAND IBACH, SZ

2016

 

Bauherr:

Spinnerei Ibach Immobilien AG

 

Architekt:

J. Pfyl`s Söhne GmbH

 

Denkmalpfleger Kt. Schwyz:

Thomas Brunner

 

Arbeitsgemeinschaft:

Fischer Restaurierung GmbH

Dalin


lm Rahmen der Gesamtsanierung des Haus Rotgand in Ibach stellte sich die Frage wie man mit den Aussenfassaden umgeht. Bei einen 500 jährigen Gebäude ist eine sorgfältige Planung der anzugehenden Massnahmen angebracht. Als erstes wurden die Aussenflächen des Bauwerks vor Ort untersucht. Zur Bauzeit handelte es sich um ein Strickbau aus Holz über einem Kellergeschoss mit Natursteinen und Kalkmörtel gemauert. Auf dieser Mauerung kamen im Zuge der Untersuchung Fragmente von Kalkputz ans Licht. In einer späteren Umbauphase wurde das Gebäude erweitert und die jetzige Kubatur ausgebildet. Dazu wurde über den Strickbau ein Riegelbau konstruiert und mit Natursteinen und Kalkmörtel ausgemauert. Die Fassendenflächen wurden anschliessend mit einen Kalkmörtel vollflächig verputzt und „al fresco“ getüncht, das heisst, den noch frischen Putz mit einer Kalktünche bestrichen. Im Laufe der Jahre wurde dieser Kalkputz wiederholt repariert und teilweise erneuert. Hierfür fanden dann auch neuere Materialien wie Zementmörtel Verwendung.

 

Die in der Untersuchung gewonnen Erkenntnisse erlaubten es gezielte Massnahmen zu planen, um dem historischen Gebäude gerecht zu werden. Die neueren Verputzergänzungen mit Zementmörtel sind sehr hart und lassen das Gebäude nicht mehr richtig „atmen“. In der Folge faulten die Holzbalken der Riegelkonstruktion. Die Ergänzungen mit Zementmörtel wurden deshalb vollständig entfernt. Zurück blieben einige Fragmente aus Kalkmörtel die den physikalischen Anforderungen besser gerecht wurden, denn Kalkmörtel hat eine ganz ausgezeichnete Dampfdiffusion. Ein mit Kalkmörtel verputztes und getünchtes Gebäude kann in einzigartiger Art und Weise Feuchtigkeit aufnehmen und wieder abgeben. Moderne Baustoffe erreichen diese Eigenschaften nicht ansatzweise. Aufgrund dieser Erkenntnisse entschied man sich die verbliebenen Putzfragmente aus Kalkmörtel zu erhalten und alle Fassadenflächen in der gleichen alten Technik zu ergänzen und somit neu zu verputzen.

 

Artikel im Bote der Urschweiz vom 22. September 2016


Wöschhütte Alberswil, LU

2015

 

Bauherr:

Tschümperlin Kaspar

 

Denkmalpfleger Kt. Luzern:

Hans-Christian Steiner

 


Der Putz der Wöschhütte wurde in der historischen Urfassung imitiert und mit derselbigen historischen Technik komplett rekonstruiert.


Ferienhaus Andiast, GR

2015

 

Bauherr:

Christoph Osterwalder


Für die Fassade in Andiast haben wir mit der sogenannten Trockenlöschung einen wunderbar geschmeidigen Verputzmörtel gewonnen den wir dann al fresco getüncht haben. Die aufgemalte Türumrahmung, ebenfalls al fresco, schliesst das Bild an der Westfassade perfekt ab.


Gärtnerhaus Schloss Bothmar Malans, GR

2015

 

Bauherr:

Gaudenz von Salis

 

Zusammenarbeit:

Fischer Restaurierung GmbH Dalin

 

Denkmalpflege

Kt. Graubünden:

Christian Stoffel

 


Die angetroffene Fassadenbemalung des Gärtnerhauses wurde erhalten. Der Verputz wurde konserviert und repariert, während die Bemalung weitgehend unberührt blieb. So dürfen auch in Zukunft die Spuren der Zeit zur ästhetischen Qualität des Gärtnerhauses beitragen. Der Versuch die Zeit zurückzudrehen und Alterungsspuren zu vertuschen, bleibt dem Gärtnerhaus erspart. So wurden Verwitterungsspuren, wie sie zum Beispiel im Sockelbereich anzutreffen sind, bedenkenlos beibehalten.

Quelle. Dokumentation der Firma Fischer Restaurierung GmbH Dalin


Alte Schür Bergün, GR

2014

 

Architekt:

Peter Calonder Fürstenau

 

Zusammenarbeit:

Fischer Restaurierung GmbH Dalin

 

Denkmalpflege

Kt. Graubünden

 

 

 

 


Hier stand das Konservieren historischer Putzbereiche im Vordergrund welche mit schliessen der Fehlstellen gleichzeitig gesichert wurden.


Zollhaus Fürstenaubrück, GR

2012

 

Architekt:

Peter Calonder, Fürstenau

 

Denkmalpfleger Kt. Graubünden:

Dr. Hans Rutishauser

 

Zusammenarbeit:

Fischer Restaurierung GmbH Dalin


Der alte Kunststoffabrieb und der Zementputz wurde entfernt und über die ganze Fassade erneuert. Die Ecklisenen und die Fenstereinrahmungen wurden in verschiedenen Grautönen nass-in-nass aufgemalt.

 


Ferienhaus Andiast, GR

2012

 

Bauherr:

Herr Christoph Osterwalder Zürich

 


Hier haben wir im Innenbereich mit reinem Luftkalkmörtel (Sand aus der Umgebung und Sumpfkalk) gearbeitet und al fresco (nass-in-nass) mit Kalk-Milch überstrichen. Durch die Anreicherung der Putzoberfläche mit Kalk-Bindemitteln und Feinanteilen entsteht eine ebene, dichte, leicht wellige, weisse Oberfläche.


Türelihus Valendas, GR

2012

 

Auftraggeber:

Stiftung Ferien im Baudenkmal

 

Architekt:

Capaul & Blumenthal Ilanz

 

Zusammenarbeit:

Fischer Restaurierung GmbH Dalin

 

Denkmalpflege Graubünden

 


 

Konservierung und Restaurierung der Malereien (Eckquader und Fenstereinrahmungen). Innerhalb der Malereien Risse kitten/Fehlstellen ergänzen und retuschieren.